• Die 1963 gegründete Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine private Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

  • Seminar im „WE-Heraeus-Hörsaal“ des Physikzentrums Bad Honnef. Die Reihe „WE-Heraeus-Seminare“ ist das Flaggschiff im Förderprogramm der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

  • Die Stiftung fördert Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik, Quantenphysik oder Astronomie, die z.B. am XLAB in Göttingen durchgeführt werden.

  • Schüler-Observatorium auf dem Dach eines Gymnasiums: An 6 identischen Teleskopen kann eine komplette Klasse Sterne und die Sonne beobachten. Ein Beitrag der Stiftung zum modernen Physikunterricht.

  • Die Stiftung initiiert und finanziert Buchproduktionen zur Verbreitung von Faktenwissen über gesellschaftlich bedeutende Themen (für SchülerInnen) sowie zur Ausbildung von LehrerInnen.

DPG-Förderprogramm "Physik für Schülerinnen und Schüler"

 

Gemeinsam mit der DPG fördert die Stiftung Einzelprojekte, die geeignet sind, die Naturwissenschaften, namentlich die Physik, auf attraktive und moderne Weise zu vermitteln. Die Projekte können an Schulen, Hochschulen, Schülerlaboren und anderen außerschulischen Lernorten durchgeführt werden.

 

Antragstellung ist jederzeit möglich. Anträge bitte nur an die Deutsche Physikalische Gesellschaft richten (Anschrift siehe unten).

 

Links

DPG-Förderprogramm "Physik für Schülerinnen und Schüler"
  Programm-Flyer (pdf)

 

Das Programm wendet sich an Lehrer und Lehrerinnen eines technisch-naturwissenschaftlichen Fachs, die Folgendes erreichen möchten:

-            Schüler und Schülerinnen für Naturwissenschaften und Technik begeistern,

-            Experimentalunterricht so gestalten, dass er nicht nur thematisch sondern auch in seiner Durchführung am Puls der Zeit ist,

-            in einer Arbeitsgemeinschaft oder einem Leistungskurs ein Projekt verwirklichen, für das bisher die Mittel fehlen,

-            im Schulgebäude oder auf dem Schulhof für die Physik werben,

-            das Schulfach Physik generell attraktiver machen.

 

Die Anträge werden von einer Jury aus erfahrenen Lehrern und Lehrerinnen begutachtet. Pro Einzelprojekt sind die Mittel auf 5.000 € begrenzt. Geräte können nur dann bewilligt werden, wenn sie dem beantragten Projekt eindeutig zuzuordnen sind und nur für dieses eingesetzt werden. Deshalb scheiden in der Regel Computer, Beamer, Smartboards, Tablet-PCs, Digitalkameras und zur Grundausstattung zu zählende Geräte aus. Nach Abschluss eines Projekts ist eine Dokumentation einzureichen.

 

Darüber hinaus können im Rahmen dieses Programms auch Projekte an außerschulischen Lernorten gefördert werden sowie Veranstaltungen von Physik-Fachbereichen, die sich direkt an Schüler und Schülerinnen wenden.

 

Ein Antrag sollte wie folgt gegliedert sein:

  1. Projekttitel und -dauer; Schulanschrift der Antragsteller mit Telefonnummer und/oder E-mail-Adresse
  2. Beschreibung der pädagogischen Ziele eines Projekts mit Darstellung seines modellhaften Charakters
  3. Organisation und Ablauf des Projekts
  4. Abstimmung mit und Befürwortung durch die Schulleitung
  5. Mittelbedarf, detailliert dargestellt
  6. Angaben darüber, wie der Verlauf des Projekts dokumentiert werden soll (z.B. Bericht, Schülerbefragung, Vortrag)
  7. Einverständniserklärung, dass der Abschlussbericht ggf. als Beispiel für ein gelungenes Projekt auf der Homepage der Stiftung bzw. der DPG veröffentlicht werden darf.

 

Anträge bitte an die Deutsche Physikalische Gesellschaft:

DPG-Geschäftsstelle
Hauptstraße 5
53604 Bad Honnef
Fax: 02224-923250
e-mail: dpg [AT] dpg-physik.de