• Die 1963 gegründete Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine private Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

  • Seminar im „WE-Heraeus-Hörsaal“ des Physikzentrums Bad Honnef. Die Reihe „WE-Heraeus-Seminare“ ist das Flaggschiff im Förderprogramm der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

  • Die Stiftung fördert Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik, Quantenphysik oder Astronomie, die z.B. am XLAB in Göttingen durchgeführt werden.

  • Schüler-Observatorium auf dem Dach eines Gymnasiums: An 6 identischen Teleskopen kann eine komplette Klasse Sterne und die Sonne beobachten. Ein Beitrag der Stiftung zum modernen Physikunterricht.

  • Die Stiftung initiiert und finanziert Buchproduktionen zur Verbreitung von Faktenwissen über gesellschaftlich bedeutende Themen (für SchülerInnen) sowie zur Ausbildung von LehrerInnen.

Schülerstipendien für die Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen

 

Seit 2004 ermöglicht die Stiftung Schülern und Schülerinnen aus naturwissenschaftlichen Leistungskursen die Teilnahme an Jahresversammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) und Kongressen von Akademien der Wissenschaften.

 

Ziel der GDNÄ ist die Förderung des interdisziplinären Dialogs und die Ansprache zukunftsorientierter, gebildeter Bürger durch Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner. Die Stipendiaten kommen aus Schulen des jeweiligen Bundeslandes, in dem die Versammlung stattfindet. In der Regel handelt es sich um die Besten aus naturwissenschaftlichen Leistungskursen, die von ihrer Schule vorgeschlagen sein müssen. Die GDNÄ lädt die Schulleitungen ein, Schüler und Schülerinnen für diese Stipendien zu nominieren.

 

Im Rahmen dieses Programms können Schüler und Schülerinnen die wissenschaftlichen Vorträge eines Kongresses hören, an Diskussionsrunden teilnehmen, Kurzpraktika in der örtlichen Universität belegen und an einem eigenständigen Schüler-Rahmenprogramm teilnehmen. Wie die Schüler und Schülerinnen in vielen Äußerungen bestätigten, ist die Kongressteilnahme für sie ein herausragendes Erlebnis, das sie in ihrer Studienfachwahl beeinflusst. Die Teilnahme wird mit einer Urkunde bestätigt.

 

Vor dem Hintergrund sehr guter Erfahrungen mit der Förderung der Teilnahme von Schülern und Schülerinnen an GDNÄ-Versammlungen hat die Stiftung das Teilnahmestipendien-Programm 2010 auch auf Kongresse und Symposien anderer wissenschaftlicher Vereinigungen, insbesondere Akademien der Wissenschaften ausgeweitet und großzügig mit Mitteln ausgestattet. So nahmen z.B. 2011 über 100 Schüler und Schülerinnen an der Jahresversammlung der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle/Saale teil (Generalthema: „Was ist Leben?“). Mit wenigen Ausnahmen (Hallenser Gymnasien) kamen die Schüler und Schülerinnen aus MINT-EC-Schulen bundesweit. Die zahlreichen Rückmeldungen waren durchweg überschwänglich-positiv und bestätigen den Wert dieser Förderung. – Die jeweils gastgebende wissenschaftliche Vereinigung lädt die Schulleitungen ein, Schüler und Schülerinnen für diese Stipendien zu nominieren.