• Die 1963 gegründete Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine private Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

  • Seminar im „WE-Heraeus-Hörsaal“ des Physikzentrums Bad Honnef. Die Reihe „WE-Heraeus-Seminare“ ist das Flaggschiff im Förderprogramm der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

  • Die Stiftung fördert Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik, Quantenphysik oder Astronomie, die z.B. am XLAB in Göttingen durchgeführt werden.

  • Schüler-Observatorium auf dem Dach eines Gymnasiums: An 6 identischen Teleskopen kann eine komplette Klasse Sterne und die Sonne beobachten. Ein Beitrag der Stiftung zum modernen Physikunterricht.

  • Die Stiftung initiiert und finanziert Buchproduktionen zur Verbreitung von Faktenwissen über gesellschaftlich bedeutende Themen (für SchülerInnen) sowie zur Ausbildung von LehrerInnen.

DPG-Studien zur Ausbildung für das Lehramt Physik sowie  
zur Physik in der Schule

 

Unter der Leitung von Heraeus-Seniorprofessor Ingolf Hertel und Prof. Siegfried Großmann hat sich im Oktober 2011 eine Autorengruppe formiert, der alle Seniorprofessoren der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung sowie zehn von der DPG benannte Personen – vorwiegend Didaktiker und Lehrer – angehören. In einer Studie hat sie eine Bestandsaufnahme der universitären Lehrerausbildung vorgenommen unter Berücksichtigung der KMK-Standards und mit Blick auf die Realisierung der DPG-Studie aus dem Jahr 2006, welche einen eigenständigen Studiengang für Lehrer und Lehrerinnen fordert („Studium sui generis“). Ferner ging es in der Studie um die Bewertung und Konkretisierung der KMK-Standards für die Lehrerausbildung im Fach Physik mit dem Ziel, studierbare Mindestanforderungen für die physikalischen Inhalte der ersten Phase der Lehrerausbildung (an der Universität) zu formulieren. Unter dem Titel "Zur fachlichen und fachdidaktischen Ausbildung für das Lehramt Physik" wurde die Studie im April 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

In einer weiteren Studie hat die im Wesentlichen unveränderte Autorengruppe die Probleme übergroßer Stofffülle, fehlender länderübergreifender Übereinkunft zu den fachlichen Inhalten der Lehrpläne und Unbeliebtheit des Fachs Physik aufgegriffen und Vorschläge zu deren Überwindung gemacht. Die DPG will einen Anstoß dazu geben, Physik in der Schule neu zu denken. Um dies zu konkretisieren, wurde ein Best-Practice Lehrplan erarbeitet. Die Studie "Physik in der Schule" wurde im Januar 2016 veröffentlicht.

 

Beide Studien wurden von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert und sind auf der Webseite der DPG zu finden.