• Die 1963 gegründete Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine private Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

  • Seminar im „WE-Heraeus-Hörsaal“ des Physikzentrums Bad Honnef. Die Reihe „WE-Heraeus-Seminare“ ist das Flaggschiff im Förderprogramm der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

  • Die Stiftung fördert Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik, Quantenphysik oder Astronomie, die z.B. am XLAB in Göttingen durchgeführt werden.

  • Schüler-Observatorium auf dem Dach eines Gymnasiums: An 6 identischen Teleskopen kann eine komplette Klasse Sterne und die Sonne beobachten. Ein Beitrag der Stiftung zum modernen Physikunterricht.

  • Die Stiftung initiiert und finanziert Buchproduktionen zur Verbreitung von Faktenwissen über gesellschaftlich bedeutende Themen (für SchülerInnen) sowie zur Ausbildung von LehrerInnen.

Stipendien für Lehramtsstudierende

 

Vom WS 2013/14 bis zum WS 2015/16 hat die Stiftung an allen Universitäten in Baden-Württemberg Stipendienprogramme für Lehramtsstudierende mit Physik als drittem Fach finanziert.

 

In Baden-Württemberg haben Lehramtsstudierende mit zwei Hauptfächern die Möglichkeit, eine Zusatzprüfung für ein drittes Fach im Umfang eines Hauptfachs oder eines sog. Beifachs abzulegen. Es ist offensichtlich, dass ein solches Zusatzstudium eine erhebliche Mehrbelastung darstellt und im allgemeinen die Studiendauer verlängert. In der Gymnasiallehrerprüfungsordnung des Landes werden für das Studium eines Beifachs (d.h. Unterrichtsberechtigung nur für Unter- und Mittelstufe des Gymnasiums) drei Semester und für das Zusatzstudium als Hauptfach zusätzlich vier Semester genannt.

 

Ziel des Stipendienprogramms war es, zusätzliche Lehramtsstudierende zu gewinnen, die sonst nicht in Betracht ziehen würden, Physik als drittes Fach zu studieren.