Die vielfältigen Aktivitäten der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung lassen sich unter den Überschriften Kommunikation sowie Ausbildung/Fortbildung zusammenfassen. 

Zum Förderprogramm Kommunikation zählt insbesondere die Organisation von wissenschaftlichen Seminaren. Dies ist die bedeutendste und älteste Förderaktivität der Stiftung. Die Seminarthemen überdecken alle Forschungsbereiche der Physik einschließlich ihrer Grenzgebiete. Markenzeichen dieser WE-Heraeus-Seminare ist eine ungezwungene Atmosphäre, die reichlich Gelegenheit für persönliche Kontakte bietet. Die Organisation oder Förderung von ein- oder mehrwöchigen internationalen Schulen, den WE-Heraeus-Physikschulen, über aktuelle Forschungsthemen ist ein weiteres bedeutendes Förderprogramm der Stiftung. Eine noch recht junge Aktivität ist die Förderung von WE-Heraeus-Klausurtagungen für Arbeitsgruppen in der Physik, die sich für den intensiven fachlichen Austausch zum Beispiel auf eine Berghütte zurückziehen. 

Im Rahmen des Förderprogramms Ausbildung/Fortbildung vergibt die Stiftung Mittel für die Ausstattung von Schülerforschungszentren, Experimentierlaboren an Schulen und außerschulischen Lernorten. Außerdem fördert sie das German Young Physicists′ Tournament (GYPT), die nationale Vorausscheidung für den internationalen Teamwettbewerb IYPT, und stiftet u.a. jährlich einen Sonderpreis im Wettbewerb jugend forscht. Zur Schülerförderung im weiteren Sinn zählen auch die Unterstützung naturwissenschaftlicher Museen und Ausstellungen. Im Rahmen des Programms Physik für Schüler und Schülerinnen unterstützt die Stiftung gemeinsam mit der DPG musterhafte Unterrichtsprojekte.

Die Stiftung engagiert sich auch vielfältig in der Lehrerausbildung und -fortbildung im Fach Physik. Sie organisiert und finanziert Lehrerfortbildungen, z.T. gemeinsam mit der DPG. Mit Studien und Buchprojekten wirbt die Stiftung für die Modernisierung des Physikunterrichts an Schulen. Erfahrene Fachwissenschaftler aus der Physik, die einen innovativen Beitrag zur Ausbildung im Fach Physik leisten möchten, können sich um eine WE-Heraeus-Seniorprofessur bewerben.

Die bedeutendste Förderaktivität der Stiftung außerhalb ihrer regulären Programme sind die Beiträge zur Modernisierung des Physikzentrums Bad Honnef. Dazu zählen der Bau des Wilhelm und Else Heraeus Hörsaals (2003), die Renovierung des Lichtenberg-Kellers (2012), des beliebten abendlichen Treffpunkts im Physikzentrums, sowie der Bau eines Gästehauses mit 40 Zimmern auf dem Gelände des Physikzentrums (2015).

 

Darüber hinaus hat die Stiftung aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens und des 90. Promotionsjubiläums ihres Gründers Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus der Goethe-Universität Frankfurt Mittel zur Einrichtung einer auf zehn Jahre angelegten Wilhelm-Heraeus-Stiftungsprofessur sowie für jährlich zwischen Physik und Geowissenschaften wechselnden Gastprofessuren zur Verfügung gestellt. Stiftungsprofessor Dr. Horst Marschall (2.v.r.), erforscht Gesteine, die tief aus dem Erdmantel kommen, und stärkt damit die Brücke zwischen den Fachbereichen Physik und Geowissenschaften. Das Foto zeigt ihn gemeinsam mit (v.l.) dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Joachim Treusch, Prodekan Prof. Dr. Ulrich Achatz sowie Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz.

 

Hier finden Sie den Stiftungsflyer

Kontakt

Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
Kurt-Blaum-Platz 1
63450 Hanau

Postfach 1553
63405 Hanau

Tel. +49 6181 92325-0
Fax +49 6181 92325-15
info(at)we-heraeus-stiftung.de

Ansprechpartner

Deadline für Anträge