Schülerwettbewerbe

Die Stiftung fördert das International bzw. German Young Physicists' Tournament (IYPT/GYPT) sowie den Wettbewerb „exciting physics“ und vergibt einen Sonderpreis beim Wettbewerb Jugend forscht.

 

International / German Young Physicists' Tournament (IYPT/GYPT)

Felix Wechsler /GYPT

Das IYPT, manchmal auch „Physik-Weltcup“ genannt, ist ein teamorientierter, sehr anspruchsvoller Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen und wird als verbaler Wettstreit über mehrere Runden ausgetragen. Zur Vorbereitung beschäftigen sich die Teilnehmer monatelang mit 17 komplizierten wissenschaftlichen Problemen, für die sie Lösungsansätze diskutieren, verwerfen und wieder neu entwickeln. Während des Turniers präsentieren die fünfköpfigen Teams ihre Lösungen und verteidigen sie in einem verbalen Schlagabtausch („physics fight“) gegen die Konkurrenz. Daher zählen neben physikalischem Know-how auch Teamfähigkeit, Rhetorik, Strategie und Präsentationstechnik. Die Sprache ist Englisch. Jedes Team nimmt je einmal die Rolle des Reporters (Präsentation), des Opponenten und des Gutachters ein. Alles wird von einer internationalen Experten-Jury bewertet.

Mit dem Aufbau eines GYPT hat das IYPT in Deutschland eine breitere Basis bekommen. Dazu wurden GYPT-Standorte aufgebaut, an denen Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung individuell und fachlich betreut forschen können. Lehrerinnen und Lehrer von Schulen und Schülerforschungszentren können sich um die Einrichtung eines GYPT-Standorts bewerben.

Artikel im Physik Journal

 

exciting physics

Highlights der Physik / Offer

Der dreitägige Schülerwettbewerb „exciting physics“ findet jährlich im Rahmen des Wissenschaftsfestivals „Highlights der Physik“ statt. Ziel ist es, Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen anzusprechen und spielerisch an Fragestellungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade heranzuführen. Dazu können sie drei Monate im Voraus aus sechs Themenfeldern (Beispiele aus 2017: „Stabiler Turm“, „Sisyphos“, „Physik-Picasso“, „Tauchboot“, „Kaleidoskop“ und „Kettenreaktion“) eine Aufgabe auswählen und alleine oder in Gruppen bearbeiten. Die Endauswahl ist ähnlich wie im Bundeswettbewerb jugend forscht organisiert: Die Schüler und Schülerinnen präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeiten vor einer Jury aus Professoren und Lehrern und werden ggf. mit Preisen belohnt.

 

 

Jugend forscht

Seit 2004 finanziert die Stiftung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ den „Sonderpreis der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung“ für maximal drei jufo-Preisträgerteams pro Jahr. Der Preis besteht aus einem Preisgeld von 1500 € je Team und einer Einladung zur kostenfreien Teilnahme an der jeweils nächsten GDNÄ-Jahresversammlung einschließlich eines Reisestipendiums. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung seit 2018 den Sponsorenpool Hessen von „Jugend forscht“.