Beim International Young Physicists‘ Tournament (IYPT), das vom 5. bis 12. Juli in Zürich stattfand, hat das deutsche Team erneut eine Goldmedaille gewonnen. Unter 35 Ländern aus sechs Kontinenten belegte Deutschland den dritten Platz knapp hinter Korea. Turniersieger wurde erneut Singapur.
Die Grundlage des Wettbewerbs bilden die jährlich wechselnden 17 IYPT-Aufgaben, die in „Physics Fights“ von jeweils ca. drei Stunden mit gegnerischen Teams diskutiert werden. Das Besondere an diesen Aufgaben ist, dass man mit Schulphysik und einem einfachen experimentellen Aufbau einsteigen kann, aber dann eine überraschende physikalische Tiefe in den oft alltagsnahen Phänomenen findet. So galt es z.B. bei den diesjährigen Aufgaben unter dem Titel „Self-Starting Siphon“ zu erklären, warum man mit einem M-förmig gebogenen Rohr Wasser aus einem Container befördern kann, ohne dass ein anfängliches Ansaugen erforderlich ist.
Der Wettbewerb besteht aus fünf Runden, in denen abwechselnd jedes Team die eigene Forschungsarbeit präsentieren und eine gegnerische diskutieren muss. Die Schüler Linus Konnerth, Nikita Petrov, Philip Klippel, Jonathan Oßwald und Johann Hoffmann (v. l., Foto: Liane Brandt) hatten sich über das GYPT im März und einen Auswahl-Workshop für das deutsche Nationalteam qualifiziert.
Die Stiftung finanziert seit vielen Jahren den deutschen Auswahlwettbewerb GYPT und die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.
Gemeinsame Pressemitteilung von DPG und der Stiftung
