Fermi Surfaces and Novel Phases in Strongly Correlated Electrons Systems

Les Houches - WE Heraeus Workshop

Bericht

13 Oct - 19 Oct 2019

Where:

Ecole de Physique - Les Houches, France

Scientific organizers:

Prof. Dr. Gertrud Zwicknagl, TU Braunschweig • Prof. Dr. Christoph Geibel, MPI-CPFS, Dresden • Dr. Pierre Rodière, U Grenoble-Alpes & CNRS • Dr. Claudine Lacroix, U Grenoble-Alpes & CNRS • Dr. Sebastien Burdin, CNRS et Université de Bordeaux

Bericht

Die Erforschung, das Verständnis und die Beschreibung von Materialien mit starken elektronischen Coulomb-Korrelationen gehören nach wie vor zu den großen Herausforderungen der modernen Festkörperphysik. Bekannte Beispiele für solche Systeme sind Übergangsmetalloxide, Metalle, die Lanthanid- oder Aktinidatome enthalten, und organische Leiter. Bei niedrigen Temperaturen zeigen diese Materialien neuartige Phänomene wie Metall-Isolator-Übergänge, schwere Fermionen, unkonventionelle Supraleitung, ungewöhnlichen Magnetismus, streifenförmige und nematische Ordnungen sowie ausgeprägte Abweichungen vom typischen universellen Metallverhalten.

Das Ziel dieser Physikschule, die vom 13. – 19. Oktober im französischen Tagungszentrum Ecole de physique des Houches stattfand, war es, das Verständnis der Physik korrelierter Elektronenmaterialien zu vertiefen. Dabei sollten die Teilnehmer, die überwiegend aus Frankreich und Deutschland kamen, einen umfassenden Überblick über die grundlegenden Ideen, den aktuellen Stand, die jüngsten Entwicklungen und die Perspektive dieses Gebiet erhalten. Das Programm umfasste 15 ein- oder zweistündige Vorträge zu Schlüsselfragen im Zusammenhang mit Fermi-Flächen und ihrer Rolle in Systemen mit starken elektronischen Korrelationen. Die Vorträge gaben einen Überblick über wichtige Materialien und ihre Herstellung, aktuelle Messtechniken sowie die Theorie und das Verständnis der grundlegenden Konzepte. Die Nachwuchswissenschaftler diskutierten viel miteinander und mit den Referenten und konnten ihre eigenen Ergebnisse in einer Postersitzung präsentieren. Dies ermöglichte einen intensiven wissenschaftlichen Austausch. So war das Feedback der Teilnehmer denn auch äußerst positiv. Wir danken der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung für die großzügige Unterstützung des Workshops.

Prof. Dr. Gertrud Zwicknagl, TU Braunschweig, im Namen der Organisatoren