Quantum Condensates and Quantum Geometry

Swedish-German WE-Heraeus-Seminar

23 Mar - 26 Mar 2026

Where:

Nordita, Stockholm, Sweden

Scientific organizers:

Prof. Dr. Wolfgang Belzig, U Konstanz ∗ Prof. Dr. Annica Black‐Schaffer, Uppsala University/Sweden ∗ Prof. Dr. Matthias Eschrig, U Greifswald ∗ Prof. Dr. Mikael Fogelström, Nordita, Stockholm/Sweden

Seminarbericht

Vom 23. bis 26. März 2026 fand am Nordic Institute for Theoretical Physics (NORDITA) in Stockholm dieses binationale Seminar statt, das Forschende zusammenbrachte, die an der Schnittstelle von unkonventioneller Supraleitung, Quantengeometrie und Magnetismus in niedrigdimensionalen Quantenmaterialien arbeiten.

Das Seminar konzentrierte sich auf das aufstrebende Forschungsgebiet, das sich aus den Möglichkeiten ergibt, Quantenkondensate in hochgradig abstimmbaren Systemen zu untersuchen. Während die Quantenkondensate eine lange Tradition haben, gibt es inzwischen eine starke Aktivität im Bereich Topologie und Quantengeometrie. Ziel des Seminars war es daher, diese Stränge zusammenzuführen und Raum für Austausch sowie neue Verbindungen zu schaffen.

Das Programm kombinierte Tutorials mit Keynote-Vorträgen, thematischen Beiträgen und eingereichten Vorträgen. Darüber hinaus gab es zwei Postersitzungen sowie ein sehr gut angenommenes Niels-Bohr-Kolloquium von Stuart Parkin, der den wissenschaftlichen Fortschritt über mehrere Jahrzehnte hinweg sichtbar machte. Diese Mischung schuf nicht nur Gelegenheiten zur Präsentation neuer Ergebnisse, sondern auch für intensive Diskussionen zwischen verschiedenen Teilgebieten und zu den jüngsten Entwicklungen im Feld. Viele Teilnehmende betonten die Bedeutung informeller Interaktionen, insbesondere die schwedische Tradition der täglichen Fika (Kaffeepause). Da die Poster den ganzen Tag über ausgestellt waren, setzten sich viele Diskussionen auch außerhalb der regulären Sitzungen fort.

Das erkennbar wachsende Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Forschungsfeldes sowie hervorragende Nachwuchswissenschaftler versprechen ein großes Potenzial für zukünftige Aktivitäten. Vor diesem Hintergrund besteht die Hoffnung, ein längerfristiges NORDITA-Programm zu diesem Thema zu entwickeln. Das Seminar brachte Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Quantenmaterialien zusammen, der neuartige Funktionalitäten mit großem Potenzial für zukünftige Quantentechnologien verspricht. Die begonnenen Gespräche werden sicher weitergeführt – vor allen auch in neuen Verbindungen, die im Laufe der Woche entstanden sind. Wir danken dem Team von NORDITA für die organisatorische und der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung für die finanzielle Unterstützung. 

Prof. Dr. Annica M. Black-Schaffer, Uppsala University, Schweden
Prof. Dr. Matthias Eschrig, U Greifswald
Prof. Dr. Wolfgang Belzig, U Konstanz
Prof. Dr. Mikael Fogelström, NORDITA / Chalmers University of Technology, Schweden